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ENRICO F., ZERSPANUNGSMECHANIKER FACHRICHTUNG DREHTECHNIK Im folgenden Text erhaltet Ihr einen kleinen Einblick in die Welt des Zerspanungsmechanikers bei Baker Hughes. Die Ausbildung dauert maximal 3½ Jahre, kann jedoch durch gute Leistungen um ein halbes Jahr verkürzt werden. Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil dieser Beruf sehr Zukunftsorientiert ist. Unter anderem in den Bereichen CNC (Computerized numerical control) Technik und Computersteuerung. Außerdem gibt es viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Meine Ausbildung begann am 1. August 2001. Die Ausbildung fing mit den Handfertigkeiten für die Metallbearbeitung an. Danach folgte ein Ordner, der sich mit den Grundkenntnissen des Drehens befasste. In diesem Lehrgang erlernte man alles über das Drehen (Der Berufsname ergibt sich daraus, dass sich das Werkstück während der Bearbeitung dreht und das feststehende Werkzeug zerspant). Hiernach folgte ein kleines Projekt in dem alle bisher erlernten Kenntnisse angewendet wurden. Das Projekt war die Fertigung einer Miniaturdiesellokomotive. Nun war man bereit die ersten kleinen Aufträge zu fertigen. Im ersten Lehrjahr musste man zusätzlich zweimal pro Woche in die Berufsschule. Dieses ist der Inhalt des ersten Lehrjahres. Mit dem Beginn des zweiten Lehrjahres, fertigte man immer komplexere Aufträge. Man erhält außerdem einmal in der Woche Werkunterricht, welcher von einem Berufsschullehrer geleitet wird. Nun muss man nur noch einmal pro Woche die Berufsschule besuchen. Ab dem Winter bereitet man sich auf die Zwischenprüfung vor. Im Frühjahr erfolgt dann diese, welche einen theoretischen und einen praktischen Teil beinhaltet. Den Rest der Lehrzeit im zweiten Lehrjahr verbringt man mit der Fertigung von Aufträgen. Im dritten Lehrjahr wechselt man für ein halbes Jahr in zwei verschiedene Abteilungen. In die Kontrolle (1 Monat) und in die Fertigung (5 Monate). Kontrolle: In der Kontrolle werden Einkaufsteile auf Maßhaltigkeit und Qualität überprüft. Auch Teile aus der eigenen Produktion werden hier kontrolliert. Dies erfolgt durch modernste Messmittel. Maßbestimmung erfolgt meistens im Hundertstelmillimeterbereich. Als Auszubildender lernt man hier mit verschiedenen Messmitteln umzugehen und für welche Maßtoleranzen diese bestimmt sind. Produktion: Hier werden die komplexesten und größten Teile gefertigt. In der Produktion befinden sich moderne computergesteuerte Maschinen, welche von einem Bediener bedient werden. Als Auszubildender wird man einer Maschine zugeteilt und arbeitet mit dem Maschinenbediener zusammen. Hier vertieft und erweitert man sein Wissen über die CNC Steuerung und Programmierung. Den Rest der Zeit verbringt man dann wieder in der Lehrwerkstatt mit dem Fertigen von Aufträgen und dem Unterstützen der unteren Lehrjahre. Im dritten Lehrjahr muss man, wie im zweiten Lehrjahr, einmal pro Woche zur Berufsschule. Im vierten Lehrjahr besucht man einmal pro Woche die Berufsschule und beschäftigt sich hauptsächlich mit der Vorbereitung auf die bevorstehende Abschlussprüfung. Diese enthält ebenfalls einen theoretischen und praktischen Teil. Die Abschlussprüfung findet im Winter statt. Am 31. Januar 2005 ist die offizielle Ausbildung beendet. Enrico F. |
