MIRKO S., CLIENT SERVICE REPRESENTATIVE

Nachdem ich 1998 meine Abiturprüfung am hiesigen Hermann Billung-Gymnasium abgelegt hatte, war für die nähere Zukunft betreffend erst einmal ein Politik- und Geschichtsstudium eingeplant. Einen konkreten Berufswunsch hatte ich dabei noch nicht im Hinterkopf; eher die Möglichkeit, während des Studiums durch Praktika die eine oder andere Tür aufzustoßen, um irgendwann mal im großen weiten Feld des Bereichs ?Medien? Fuß fassen zu können.
Genau an dieser Stelle bot sich meinen von einer realistischen Bodenständigkeit geprägten "Erziehungsberechtigten" durchaus Hebelkraft genug, mich vorerst von einer soliden und fundierten Ausbildung zu überzeugen.
Hierbei kam für mich eigentlich nur der Industriekaufmann in Frage, da er mir die Möglichkeit bot, kaufmännische Grundfertigkeiten auf einer breiten Basis zu erlernen, die sich im späteren Berufsleben, auch vielfältig ergänzen und vertiefen ließen. Zudem war für mich das vermeintlich steife und trockene einer Ausbildung zum Bankkaufmann (durchaus der Ausbildungsrenner #1 sowohl bei Abiturienten, als auch Erziehungsberechtigten) nicht vereinbar mit dem, wie ich persönlich mir meinen Arbeitsalltag vorstellte.
Während meiner Bundeswehrzeit bewarb ich mich dann unter anderem eben auch bei der uns allen bekannten Fa. Baker Hughes INTEQ um einen Ausbildungsplatz als Industriekaufmann. Nach einem sehr langen, durchaus positiv verlaufenden Gespräch mit Herrn Ranft und Frau Janzen, teilte man mir schon am folgenden Tag mit, dass man sich für mich als einen von zwei kaufmännischen Azubi entschieden hatte.
Die Ausbildung zum Industriekaufmann begann am 01.08.1999. In den folgenden zwei Jahren wurden die einzelnen Bereiche wie Einkauf, Verkauf, Rechnungskontrolle, Controlling, Lager, Import/ Export, aber auch ergänzend für das technische Verständnis mehrere Wochen in der Produktion, sowie der Lehrwerkstatt, ohne größere Probleme und mit angenehm positiver Unterstützung der Kollegen durchlaufen.
Nach der sehr gut durchorganisierten Ausbildung war es im Juni 2001 soweit, und die Abschlussprüfung zum Industriekaufmann wurde erfolgreich abgelegt.
Im Anschluß wurde ich in den von mir favorisierten Bereich Verkauf/ Client Services übernommen, in dem ich schon das letzte halbe Jahr vor Ende der Ausbildung eingesetzt wurde. Diese Abteilung hat mich vor allen Dingen deshalb gereizt, weil sie eine Schnittstelle zu diversen anderen Bereichen bildet. Der enge Kontakt zur Produktion über die Arbeitsvorbereitung, die ebenfalls sehr enge Zusammenarbeit mit dem Import / Export für die komplette Logistik und natürlich, nicht zu vergessen, der tägliche Kontakt zu unseren Kunden rund um den Erdball, bieten ein Aufgabengebiet, das kaum Langeweile aufkommen lässt. Und das ist auch gut so.
Im Januar 2002 wechselte ich dann zur Motor&Coring Technology Group (MCT), damals noch Elasto Systems, ebenfalls auf die Stelle eines Client Services Representative. Dieser Bereich unterlag damals einigen Umstrukturierungen, da die komplette Produktverantwortung (Entwicklung, Fertigung, Vertrieb) für Bohrmotoren sowie das Kernrohr Business in Richtung MCT verlagert wurde. Da dieses auch mit der Einführung von SAP sowohl in Celle, als auch im Bereich MCT Houston, verbunden war, gestaltete sich gerade das erste Jahr meiner Tätigkeit dort als außerordentlich ereignisreich und durchaus spannend. Mittlerweile bin ich seit 5 Jahren im Unternehmen, und seit über 2,5 Jahren im Bereich MCT tätig. Die Arbeit macht immer noch eine Menge Spaß, gerade weil sie nach wie vor sehr abwechslungsreich ist. Alles in allem also durchaus Gründe zu behaupten, dass ich mich in diesem Unternehmen ganz gut aufgehoben fühle.
Ergänzend zum bisher ge- und erlernten werde ich im Herbst 2004 ein Fernstudium zum staatl. geprüften Betriebswirt mit dem Studienschwerpunkt Absatzwirtschaft beginnen, das mich die nächsten 3 Jahre zeitlich mit Sicherheit ganz gut in Anspruch nehmen wird.

Mirko S.
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